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Kleine Automatisierung, grosse Wirkung im Alltag

In der Informatik sind es oft nicht die grossen Ausfälle, die wirklich belasten, sondern kleine, wiederkehrende Details im Alltag. Ein Erfahrungsbericht darüber, warum wir uns bewusst gegen Flickwerk entschieden haben – und was eine saubere Lösung bewirken kann.

Kleine Automatisierung, grosse Wirkung im Alltag

Wenn ein kleines Detail den ganzen Prozess stört


In der Informatik sind es oft nicht die grossen Ausfälle, die wirklich belasten.
Es sind die kleinen Dinge. Die, die nicht kritisch sind – aber ständig da.
Ein Handgriff zu viel. Eine Korrektur, die man „schnell“ macht. Immer wieder.

Genau so ein Detail hat uns in einem unserer Systeme über längere Zeit begleitet.


Ein Problem, das man nicht ignorieren kann

In unserem Support-Alltag nutzen wir osTicket als Ticketsystem.
Anfragen kommen unter anderem über Webformulare herein – sauber strukturiert, nachvollziehbar, zuverlässig.

Und doch war da ein störender Bruch im Ablauf:
Tickets, die über ein Webformular erfasst wurden, wurden im System immer wieder dem falschen Benutzer zugeordnet.

Nicht dramatisch.
Aber spürbar.

Jedes Mal bedeutete das:

  • Ticket öffnen

  • Benutzer manuell korrigieren

  • weitermachen

Für sich genommen eine Kleinigkeit.
In der Summe jedoch eine wiederkehrende, monotone Arbeit – und ein klassischer Dorn im Auge.


Flickwerk oder saubere Lösung?

Warum Flickwerk nicht genügt

Solche Situationen lassen sich schnell „irgendwie“ lösen:

  • man gewöhnt sich daran

  • man korrigiert halt

  • man lebt mit dem Umstand

Wir haben uns bewusst dagegen entschieden.

Nicht, weil das Problem gross war.
Sondern weil es strukturell falsch war, es einfach zu akzeptieren.

Für uns war klar:
Wenn ein System regelmässig falsch arbeitet, gehört das nicht umgangen – sondern sauber gelöst.

Und zwar so, dass:

  • Updates kein Risiko darstellen

  • nichts verloren geht

  • der Betrieb stabil bleibt

  • und niemand später wieder von vorne beginnt


Ein fehlendes Puzzleteil

Wie eine saubere Lösung aussieht

Die Lösung, für die wir uns entschieden haben, war bewusst unspektakulär:
eine kleine, klar abgegrenzte Erweiterung, die genau dieses eine Verhalten korrigiert – dauerhaft.

Kein Eingriff in den Kern des Systems.
Keine Bastellösung.
Kein Sonderfall, der bei jedem Update erneut geprüft werden muss.

Was sich dadurch geändert hat, merkt man nicht sofort – und genau das ist der Punkt.

  • Tickets werden korrekt zugeordnet

  • automatische Benachrichtigungen funktionieren zuverlässig

  • der Prozess läuft geschmeidig

Und intern?
Die wiederkehrende Korrektur ist verschwunden.

Das fehlende Puzzleteil sitzt – und plötzlich macht die Arbeit wieder einfach Freude.


Warum uns solche Details wichtig sind

Für Aussenstehende wirkt so etwas oft banal.
Für den täglichen Betrieb macht es einen grossen Unterschied.

Gute IT-Lösungen zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie möglichst viel sichtbar machen.
Sondern dadurch, dass sie im Hintergrund ruhig und korrekt funktionieren.

  • für Kundinnen und Kunden, die sich auf saubere Abläufe verlassen

  • für Mitarbeitende, die nicht ständig eingreifen müssen

  • für Systeme, die langfristig stabil bleiben sollen


Unsere Haltung dahinter

Wir investieren bewusst Zeit in solche Themen – auch dann, wenn es keine schnelle Abkürzung gibt.
Nicht aus Perfektionismus, sondern aus Verantwortung.

Denn nachhaltige Informatik entsteht dort, wo:

  • Probleme nicht überdeckt werden

  • Lösungen updatesicher gedacht sind

  • und Prozesse so gebaut werden, dass man ihnen vertrauen kann

Genau so entsteht aus Technik etwas Verlässliches.

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