Serie: ERP-Einführung in der Praxis
Dieser Beitrag ist Teil einer 5-teiligen Serie zur ERP-Einführung in KMU.
ERP ist mehr als Software
Viele KMU starten ein ERP-Projekt mit Fokus auf Funktionen, Datenmigration und Schnittstellen. Diese Themen sind wichtig, entscheiden aber selten ueber den langfristigen Nutzen. Ein ERP-System greift tief in den Alltag ein: Es veraendert, wie Informationen erfasst, weitergegeben und ausgewertet werden.
Warum ERP-Projekte oft stocken
Wenn ein ERP eingefuehrt wird, werden Prozesse sichtbar. Unklare Verantwortlichkeiten, Medienbrueche und informelle Abkuerzungen fallen ploetzlich auf. Das kann Reibung erzeugen – nicht weil das System schlecht ist, sondern weil es Transparenz schafft.
ERP-Einführung ist Organisationsarbeit
In der Praxis zeigt sich: Der wichtigste Teil passiert ausserhalb der IT. Es geht um saubere Abläufe, klare Rollen und realistische Erwartungen. Ein ERP-System bildet Prozesse ab – gute wie schlechte. Wer zuerst die Organisation klaert, hat spaeter weniger Konflikte.
Was sich in KMU bewaehrt
Ziele fuer die ersten Monate klar definieren (nicht alles auf einmal)
Prozesse gemeinsam beschreiben, bevor man sie im System abbildet
Schluesselpersonen frueh einbinden (Fachbereiche, nicht nur IT)
Standard nutzen, wo immer sinnvoll
Fazit
Ein ERP-Projekt ist kein reines IT-Vorhaben. Es ist eine Chance, Abläufe zu klaeren und das Unternehmen besser steuerbar zu machen. Wer es als Veraenderungsprojekt versteht und schrittweise vorgeht, schafft die Basis fuer echten Nutzen.
Serie „ERP-Einführung in der Praxis“
Dieser Beitrag ist Teil einer Serie zur ERP-Einführung in KMU. Weitere Teile folgen.